Entgegen anderer Preise beruht der Evangelische Buchpreis allein auf Vorschlägen von Leser*innen und legt sich nicht auf ein bestimmtes Genre fest. So hat sich die Jury in diesem Jahr für ein Jugendbuch entschieden.
Quelle: Evangelisches Literaturportal e.V
Getreu seinem Motto Bücher auszuzeichnen, die dazu anregen über uns, unser Miteinander und das Leben mit Gott neu nachzudenken, wurde der Evangelische Buchpreis an das Buch „Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit“ vergeben. Das Buch von Volker Surmann ist 2024 im Mixtvision Verlag erschienen.
Surmann erzählt in seinem Buch die Geschichte von Leon. Leon ist 13 3/4 Jahre jung und keiner, dem die Dinge leicht von der Hand gehen. Nachdem er ein Referat über Tod und Trauer verpatzt hat, bekommt er eine zweite Chance und plötzlich steckt er gemeinsam mit seinem Freund Rouven in den Recherchen rund um einen tödlichen Unfall und der Frage, wie die Menschen damit umgehen. Dabei wird er mit seiner ganz persönlichen Trauer konfrontiert. Und dann ist da auch noch die Sache mit Rouven, der gemobbt wird und sich in Leon verliebt hat. Durch großes Einfühlungsvermögen, Witz und Humor lässt der Autor schwierige Themen wie Tod, Trauer, Mobbing und sexuelle Selbstfindung leicht erscheinen.
Weitere Informationen über den Preis, das Buch und warum sich die Jury für dieses Buch entschieden hat, finden sie unter https://www.eliport.de/buchpreis. (aufgerufen am 10.07.2025)